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91. Generalversammlung des GVE

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Angeregte und offene Diskussionen über die Vereinszukunft, die Verabschiedung des Präsidenten, die Wahl seines Nachfolgers und des Gesamtvorstandes sowie die Ehrung des “Tatort-OK”: Auch an der diesjährigen GV des Gewerbevereins kam bei den 95 Anwesenden keine Langweile auf. Doch konnte die auf der Einladung gestellte Frage “Quo vadis, Gewerbeverein” an diesem Abend auch beantwortet werden?

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    Die erfolgreiche und viel gerühmte Gewerbeausstellung hat erfreulicherweise aufgezeigt, wie agil viele Eschenbacher Unternehmen auch in herausfordernden Zeiten unterwegs sind. Ungeachtet dessen wirken sich gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen immer (schneller) auf das lokale Gewerbe aus - sich darauf auszurichten ist unerlässlich. Und was für seine Unternehmen gilt, gilt selbstverständlich auch für den Gewerbeverein selber: Der Vorstand, zum letzten Mal angeführt durch Präsident Peter Schmucki wollte von den Mitgliedern deshalb erfahren: Wie seht Ihr die Zukunft des Gewerbevereins? Und wann, wenn nicht nach einer erfolgreichen “Team-Event” wie der Gewerbeausstellung, wäre der bessere Zeitpunkt, um gemeinsam eine Vision zu entwickeln?

    Ist die Mitgliedschaft im KGL gerechtfertigt?

    Als Mitglied des kantonalen Gewerbeverbandes leitet ein Gewerbeverein den Grossteil seiner Mitgliederbeiträge an den kantonalen Verband weiter. Aus rein finanzieller Sicht darf über diese Verbindung diskutiert werden. Doch mit seinem Referat zu Beginn der GV, hat
    KGL-Zentralpräsident Roland Vonarburg die konkreten Gegenleistungen und vor allem den Mehrwert eines aktiven Verbandes für die KMU überzeugend aufgezeigt. Das Verdikt für den Verbleib im KGL fiel später von allen Seiten auch entsprechend deutlich aus.

    GV-Geschäfte im Schnelltempo - mehr Zeit für offene Diskussionen

    Präsident Peter Schmucki wickelte die Traktanden im Eilzugstempo ab und verwies bei vielen Punkten auf die bereitgestellten Downloads im internen Bereich von gwaerbeschenbach.ch. Ebenso speditiv erfolgte der Abschlussbericht des Tatort-OK-Präsidenten Josef Bucher, die Ausführungen der Rechnungsführer Oli Ineichen und Jörg Traber sowie der Bericht des Revisors, Armin Müller, im Anschluss. Die Straffung der ordentlichen GV-Traktanden war eine bewusste Entscheidung des Vorstandes, um möglichst viel Raum für die an dieser GV zentralen Grundsatzdiskussionen zu schaffen.

    Aktive Mitglieder wünschen aktiven Verein

    Das Ergebnis dieser sehr angeregt geführten Diskussionen wurden schriftlich festgehalten und tischweise im Plenum vorgetragen. Der Grundtenor: Ein Bekenntnis zu einem aktiven Verein, der den Austausch mit Gemeinde und Schule pflegt und weniger und v. a. interne Networking-Anlässe durchführt. Der Vorstand hat aufmerksam zugehört und wird alle Feedbacks nun im Detail auswerten. Doch bereits jetzt ist klar: Die eingangs gestellte Frage “quo vadis” konnte an diesem Abend definitiv beantwortet werden.

    Verabschiedung des Präsidenten Peter Schmucki / Neuwahlen des Vorstandes

    Vize-Präsident Guido Fleischli würdigte den grossen Einsatz von Peter Schmucki in “Krimi-Lyrik”, der den Verein während 4 Jahren mit viel Engagement geführt und enormer Präsenzzeit repräsentiert hat. Als Meister des trockenen Humors vermochte er in hektischen Zeiten auch manche Wogen zu glätten und Vorstand, Mitglieder oder Gremien auf Kurs zu halten. In der Schlüsselrolle als Verbindungsmann zwischen Vorstand und Tatort-OK hatte er zudem einen wichtigen und grossen Beitrag zum Erfolg und “Happy End” der Gewerbeausstellung 2015 geleistet.

    Als neuer Präsident wurde der als Nachfolger vorgeschlagene Aktuar Peter Fähndrich gewählt, als Kassier wurde Oli Ineichen bestätigt. Die weiteren Vorstandsmitglieder Guido Fleischli (Vize-Präsident), Rosi Grüter (Detaillisten-Chefin), Manuela Henseler (Event-Chefin) und Christoph Salzmann (Bau-/Mobiliar-Chef) wurden mit dem gleichen “Glanzresultat” wiedergewählt. Der Posten des Aktuars ist noch vakant.

    Der Gemeinderat gab sich die Ehre

    Nach dem Update über die laufenden Projekte der Gemeinde durch Gemeindeammann Markus Kronenberg, hatten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte als Kandidierende Gelegenheit, dem GVE in je 3 Minuten (manche kamen die zu fortgeschrittener Stunde vielleicht etwas länger vor… ;-)) ein Feedback abzugeben und Ihrerseits eine Vision für die künftige Zusammenarbeit zu äussern. Der Vorstand hat auch hier aufmerksam zugehört, ist es doch erklärter Wille der Versammlung, dass der GVE den aktiven Austausch mit dem Gemeinderat auch in Zukunft pflegt.

    Danke für den grossen Einsatz im 2015

    Das 2015 war für den GVE insgesamt ein intensives aber erfolgreiches Jahr. Vor und hinter den Kulissen wurde von Mitgliedern, Altmeistern, Vorstand und OKs mit viel Herzblut Beachtliches geleistet. Besonders verdankt wurden ein letztes mal auch die Mitglieder des Tatort-OK und der Kreativ-Gruppe.